Steckbrief:

Beschreiben Sie sich als Person bitte in drei Worten.
neugierig, verlässlich, socialmediaabstinent
Was wollten Sie werden, als sie 15 Jahre alt waren?
Mit 15 habe ich noch meine Jugend genossen und hatte noch keinen konkreten Berufswunsch.
Was ist Ihr Lieblingskünstler oder Lieblingskünstlerin?
Zurzeit feiere ich Graham Sayle, Frontmann der Band „High Vis“!
Ganz ehrlich: Aufzug oder Treppe?
Aufzug hoch und Treppe runter
Warum denken Sie, dass Sie der/die „Richtige“ sind um junge Menschen im Landtag zu
vertreten?
Weil ich mit 39 Jahren, Lehrer und zweifacher Familienvater noch „jung“ genug bin, um die Interessen junger Menschen zu kennen, um diese mit einer gewissen Lebenserfahrung in Einklang zu bringen.
Fragen von jungen Menschen aus dem Landkreis Zwickau:
Welche konkreten Maßnahmen planen Sie, um das Bildungssystem in Sachsen zu verbessern, insbesondere in Bezug auf Lehrermangel und digitale Ausstattung?
Geplante Unterrichtsausfälle sind ein „No-Go“. Der demographische Wandel zwingt dazu, die Lehrpläne zu entschlacken, Inhalte zu digitalisieren, die eine verpflichtende Teilhabe über Onlinemodule möglich machen. Diese Maßnahme reduziert die physische Präsenz der Schülerinnen und Schüler und ermöglicht einen weitreichenden Einsatz bestehender Lehrkräfte. Digitalisierung meint hier nicht die Arbeit mit pdfs, sondern methodisch und didaktisch aufgearbeitete Inhalte die sachsenweit verbindlich umgesetzt werden. Die Lehrerausbildung muss dezentralisiert werden, duale Ausbildung mit mehr Praxisarbeit direkt am Schüler. Insbesondere in der Fläche, um Klebeeffekte vor Ort zu generieren.
Wie wollen Sie die wirtschaftliche Entwicklung in ländlichen Regionen Sachsens fördern und Arbeitsplätze schaffen?
Die kommunale Selbstverwaltung müssen wir stärken sowie die Politik beenden, die Städte bevorzugt, um so echte Chancengleichheit zu ermöglichen. Bildung vor Ort und ein intelligenter ÖPNV sind hier ein wichtiger Schlüssel. Es gibt für viele junge Menschen zu wenig Anreize auf dem Land zu bleiben, das ist wirklich schade, da diese positive Heimatverbundenheit auch auf kommende Generationen ausstrahlt. Insbesondere die Beibehaltung der Pendlerpauschale ist hier wichtig und eine ideologiefreie Digitalstrategie sind notwendig, um das Leben auf dem Land attraktiver zu machen.
Welche Strategien haben Sie zur Förderung erneuerbarer Energien und zum Schutz der Umwelt in Sachsen?
Erneuerbare Energie ist nur nachhaltig, wenn sie auch bezahlbar ist. Teure Energie schwächt die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft. Die Bereitstellung von Erneuerbaren muss dezentral organisiert werden, so dass Akzeptanz und Partizipation vor Ort gelingt. Technologieoffenheit ist ein wichtiges Thema, da hier die sächsische Wirtschaft in einigen Bereichen federführend ist. Die Kraft der Innovation führt zu mehr Umweltschutz, wenn Wasserstoff und Co eine faire Chance am Markt erhalten. Auch hier gilt ohne die wirtschaftliche Partizipation der Gesellschaft werden die Themen Umweltschutz und Erneuerbare in Dachsen nicht gelingen.
Welche Schritte werden Sie unternehmen, um die soziale Gerechtigkeit und den Zugang zu sozialen Dienstleistungen, z.B. auch Kita-Plätze, in Sachsen zu verbessern?
Qualität vor Quantität! Ich zahle gern für die frühkindliche Bildung meiner Kinder, da diese einen Mehrwert für die Gesellschaft hat. Soziale Unterstützung im Rahmen der Solidarität gern, aber keine pauschale Kostenübernahme durch den Steuerzahler. Die Ausbildung von Erzieherinnen und Erzieher muss besser vergütet werden. Soziale Gerechtigkeit erreicht man nicht durch mehr Sozialleistungen, sondern durch wirtschaftliche Anreize. Der Leistungsgedanke ist zentral und steigende Mindestlöhne nur auf den ersten Blick gerecht. Gerade in der Mittelschicht und im Niedriglohnsektor müssen Steuern runter, damit sich Arbeit lohnt und Wirtschaft nicht abwandert.
Welche Pläne haben Sie zur Förderung der Integration von Migranten und zur Unterstützung kultureller Vielfalt in Sachsen?
Migranten sollten einen schnelleren Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten. Sozialversicherungspflichtige Arbeit sollte die Voraussetzung für eine Bleibeperspektive sein. Ein verbindlicher Deutschkurs mit erfolgreichem Abschluss der zweite Schritt. Das erhöht die gesellschaftliche Akzeptanz und kann den Mangel an Arbeitskräften lindern. Integration über Arbeit erhöht zugleich die kulturelle Vielfalt in Sachsen und begegnet aktiv fremdenfeindlichen Ressentiments.